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Das Stadtfest der Inklusion führt zu einigen Einschränkungen

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Homburg feierte gelebte Inklusion: Emotionaler Fackellauf und großes Stadtfest der Inklusion begeisterten tausende Besucherinnen und Besucher in Homburg

Musik, Begegnungen, strahlende Gesichter und ein starkes Zeichen für Inklusion: Mit dem „Stadtfest der Inklusion“ hat Homburg am vergangenen Samstag eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig, offen und vielfältig die Stadt ist. Tausende Besucherinnen und Besucher feierten gemeinsam in der Innenstadt ein Fest, das ganz im Zeichen der Special Olympics Nationale Spiele Saarland 2026 stand – begleitet von einem emotionalen Fackellauf, einem bunten Bühnenprogramm und vielen besonderen Begegnungen.

Bereits am Vormittag herrschte auf dem Historischen Marktplatz reges Treiben. Dort startete der große Fackellauf der Special Olympics in Homburg und sorgte für einen der emotionalsten Momente des Tages. Nach der offiziellen Übergabe der „Flamme der Hoffnung“ durch Saarlands Innen- und Sportminister Reinhold Jost sowie Landrat Frank John wurde die Fackel – im Saarland ganz symbolträchtig in Form einer Grubenlampe – von den Fackelträgern Finja Bastian und Michael Koch entgegengenommen und durch die Innenstadt getragen.

Die Strecke führte vom Historischen Marktplatz über die Saarbrücker Straße und die Gerberstraße bis zum Christian-Weber-Platz. Begleitet wurde der Lauf unter anderem von Bürgermeister Manfred Rippel, dem Beigeordneten Philipp Scheidweiler, dem Beauftragten für Schule und Inklusion Thomas Höchst, dem Beauftragten für Menschen mit Behinderungen Mirco Caster, zahlreichen Stadtratsmitgliedern sowie Gruppen der Lebenshilfe, des CJD, der Jugendfeuerwehr und weiteren Läuferinnen und Läufern aus zahlreichen Vereinen und dem Organisationsteam.

Viele Menschen säumten die Strecke und spendeten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern begeisterten Applaus. Am Christian-Weber-Platz wurde die „Flamme der Hoffnung“ schließlich von dem Beigeordneten Philipp Scheidweiler auf der großen Bühne feierlich empfangen. Für Bürgermeister Manfred Rippel war der Fackellauf ein ganz besonderes Zeichen: „Heute ist ein ganz besonderer Tag für unsere Stadt. Mit dem Fackellauf der Special Olympics setzen wir hier in Homburg ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft, Respekt und gelebte Inklusion.“

Auch das anschließende Stadtfest der Inklusion rund um den Christian-Weber-Platz und den Historischen Marktplatz machte deutlich, worum es an diesem Tag ging: Begegnung, Gemeinschaft und das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Zahlreiche Vereine, Tanzgruppen, Institutionen und Organisationen präsentierten ein abwechslungsreiches Bühnen- und Mitmachprogramm für die ganze Familie. Musik, Tanz, Kinderprogramm, Informationsstände und Aktionen sorgten den gesamten Tag über für eine besondere Atmosphäre in der Innenstadt. Auch die Blaulichtmeile am Vauban Carrée stieß auf großes Interesse und bot spannende Einblicke in die Arbeit von Polizei, Feuerwehr und weiteren Hilfsorganisationen.

Mit dem Stadtfest wurde in diesem Jahr zudem bewusst das traditionelle Familien- und Kinderfest in das Programm integriert. Dadurch entstand ein großes gemeinsames Fest für alle Generationen mit zahlreichen Mitmachangeboten und Aktionen für Kinder und Familien. Beigeordneter Philipp Scheidweiler hob die besondere Bedeutung des Festes hervor: „Unser Anliegen war es, ein besonderes Fest zu veranstalten, das perfekt zu den Special Olympics passt und zugleich an unser beliebtes Familien- und Kinderfest anknüpft – mit vielen Mitmachangeboten, ehrenamtlichem Engagement und den Werten, die es prägen.“ Ergänzend betonte er: „Es hat uns daher umso mehr gefreut zu sehen, wie viele Menschen hier in Homburg dieses Stadtfest der Inklusion und den Fackellauf mit uns gefeiert haben und wie sehr der Gedanke der Inklusion hier gelebt wird.“

Auch Bürgermeister Rippel dankte allen Beteiligten, die das Fest möglich gemacht hatten: „Mein Dank gilt allen Organisatorinnen und Organisatoren, den vielen Vereinen, Institutionen, Ehrenamtlichen und Unterstützern, die dieses Stadtfest der Inklusion und den heutigen Fackellauf möglich gemacht haben.“ Man habe an diesem Tag gesehen, wie viele Menschen im Saarpfalz-Kreis und in Homburg bereit seien, sich für Gemeinschaft, Inklusion und Zusammenhalt einzusetzen. Gemeinsam mit Beigeordnetem Scheidweiler sei man stolz darauf, was in Homburg im Zeichen der Inklusion auf die Beine gestellt worden sei.

Ein besonderer Bestandteil des Wochenendes war zudem der Besuch der italienischen Delegation, die Homburg im Rahmen des sogenannten Host-Town-Programms begrüßen durfte. Bereits am Freitag waren die Gäste aus Turin von Bürgermeister Manfred Rippel, Beigeordnetem Philipp Scheidweiler sowie zahlreichen weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Homburg offiziell empfangen worden. Die Delegation nahm nicht nur am Stadtfest teil, sondern lernte auch die Stadt, ihre Menschen und verschiedene Sehenswürdigkeiten kennen. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit für persönliche Gespräche und gemeinsame Erinnerungsfotos. Die italienische Delegation sorgte dabei vielerorts für besondere Momente und internationales Flair in der Innenstadt.

„In den kommenden Tagen werden Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus nach Homburg kommen. Sie sollen erleben, wofür unsere Stadt steht: Offenheit, Gastfreundschaft und ein starkes Miteinander“, erklärte Bürgermeister Rippel. Gerade die Begegnungen zwischen Menschen aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen und Lebenswelten hätten gezeigt, worum es bei den Special Olympics wirklich gehe: um Menschlichkeit und das gemeinsame Erleben.

Auch Saarlands Innen- und Sportminister Reinhold Jost hob die besondere Bedeutung solcher Veranstaltungen hervor. Die Special Olympics seien weit mehr als reine Sportveranstaltungen: „Sie setzen ein wichtiges gesellschaftliches Zeichen. Menschen mit Behinderung gehören zu unserer Gesellschaft – und sie bereichern sie. Genau diese Botschaft muss sichtbar und erlebbar werden.“

Doch mit dem gelungenen Stadtfest der Inklusion enden die Feierlichkeiten rund um die Special Olympics in Homburg noch lange nicht. Seit diesem Montag und noch bis Freitag ist das Sportzentrum Erbach Austragungsort der Judo-Wettbewerbe der Special Olympics Nationale Spiele Saarland 2026. Dort zeigen zahlreiche Athletinnen und Athleten ihr sportliches Können, ihren Ehrgeiz und ihren Fair-Play-Gedanken. Unterstützt werden die Wettbewerbe dabei auch von den Erbacher Judokas, die sich mit großem Engagement um die Betreuung und Unterstützung während der Spiele kümmern.

„Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, die Wettbewerbe im Sportzentrum Erbach zu besuchen und die besondere Atmosphäre dieser Spiele live mitzuerleben – und vorbeizukommen lohnt sich gleich doppelt“, betont Bürgermeister Manfred Rippel.

Denn rund um die Wettkämpfe wartet zudem diese besondere Attraktion auf die Gäste: Mit „Lost in Homburg“ entstand am Sportzentrum Erbach ein riesiges Erlebnislabyrinth aus mehr als 10.000 Getränkekisten. Auf rund 650 Metern Laufweg und durch insgesamt fünf Erlebniswelten können Besucherinnen und Besucher Homburg auf spielerische Weise entdecken, Fragen lösen und kleine Herausforderungen meistern. Das Projekt sorgt bereits weit über die Stadtgrenzen hinaus für Aufmerksamkeit und könnte sogar einen neuen Weltrekord aufstellen. Für die Planung und den Aufbau des außergewöhnlichen Projekts war insbesondere das Team der Homburger Parkhaus- und Stadtbusgesellschaft (HPS) verantwortlich.

Für Bürgermeister Manfred Rippel steht deshalb fest: „Wir waren sehr froh, Austragungsort der Special Olympics zu sein. Wir haben alles darangesetzt, diese Spiele und die damit verbundenen Begegnungen zu ermöglichen und dem wichtigen Thema der Inklusion sowie den Werten, für die die Special Olympics stehen, Raum zu geben und sie sichtbar zu machen.“

Kurz vor dem Start des Fackellaufs (v. r. n. l.): Beigeordneter Philipp Scheidweiler, Bürgermeister Manfred Rippel, Landrat Frank John, Fackelträgerin Finja Bastian, der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen Mirco Caster, Innen- und Sportminister Reinhold Jost sowie Fackelträger Michael Koch.

Die „Flamme der Hoffnung“ wurde in Homburg in Form einer Grubenlampe durch die Innenstadt getragen.

Bürgermeister Manfred Rippel bei seiner Ansprache zum Stadtfest der Inklusion gemeinsam mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Vereinen und der italienischen Delegation.

  Veröffentlicht am: 15.06.2026 | Drucken