Nach intensiver Analyse- und Planungsarbeit liegen nun die vorläufigen Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung vor. Die Stadt informiert die Öffentlichkeit am Donnerstag, 2. April, um 18 Uhr im großen Sitzungssaal im Forum im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung über den aktuellen Stand und lädt ausdrücklich zum Mitwirken ein, wie Andrea Lippmann, Klimaschutzmanagerin der Stadt Homburg mitteilt.
Seit dem Start des Prozesses haben die Stadtwerke Homburg gemeinsam mit dem beauftragten Dienstleister „greenventory“ umfangreiche Daten erhoben, zusammengeführt und ausgewertet. Auf dieser Grundlage wurden Szenarien entwickelt, Maßnahmen definiert und Vorschläge für künftige Wärmeversorgungsgebiete erarbeitet.
Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, eine tragfähige Handlungsstrategie für die Wärmewende in Homburg zu entwickeln und den Wärmesektor bis spätestens 2045 treibhausgasneutral zu gestalten. In zwei begleitenden Workshops brachten Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft und lokaler Praxis ihre Expertise ein. Diskutiert wurden unter anderem die voraussichtliche Einteilung von Wärmeversorgungsgebieten sowie mögliche Maßnahmen für die anschließende Umsetzungsphase.
“Homburg hat hier in vorbildlicher Weise den Prozess der kommunalen Wärmeplanung absolviert. In der konstruktiven Zusammenarbeit vieler verschiedener Daten- und Entscheidungsträger konnten wir einen exzellenten Wärmeplan entwerfen. Die Stadt und die Stadtwerke haben sich auf ein umfassendes Maßnahmenpaket geeinigt und schaffen mit der Einteilung der Wärmeversorgungsgebiete eine Orientierung zur zukünftigen Wärmeversorgung für Bürgerinnen und Bürger. Wir sind zuversichtlich, dass damit die Klimaneutralität bis 2045 gelingen kann“, erklärt Linus Nett, Projektleiter bei der greenventory GmbH.
Im Rahmen der Bürgerinformationsveranstaltung erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über die Ergebnisse zu informieren, Fragen zu stellen und Anregungen einzubringen. Im Anschluss an die Bürgerinfoveranstaltung findet die 30-tägige Offenlage mit der Möglichkeit der Stellungnahme statt (Details zum Ort bzw. zur Form der Auslegung werden noch bekanntgegeben).
Die finale Fassung der kommunalen Wärmeplanung soll voraussichtlich im kommenden Mai dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Mit dem politischen Beschluss beginnt anschließend die Phase der konkreten Umsetzung – gemeinsam mit allen Beteiligten vor Ort.
