Topaktuell

Kleiderkammer nimmt derzeit keine Spenden an

Senioren-Faschingsnachmittage im Saalbau - Stadt Homburg lädt an zwei Terminen ein

Vollsperrung im Teilbereich der Hofstraße: Kanalarbeiten führen zu einer rund zehntägigen Einschränkung

Lob von OB Michael Forster für Ehrenamtliche im Sport

Mit dem Satz: „Ich bin der Neue.“ stieg Stephan Heß, der neugewählte Vorsitzende des Stadtverbands für Sport Homburg (SfS), am Dienstagabend, 27. Januar, in die Sportlerehrung ein. Dabei machte er deutlich, dass an diesem Abend die Sportlerinnen und Sportler im Mittelpunkt stünden, denn schließlich ginge es darum, unterstützt von mehreren Sponsoren, 315 erfolgreiche Sportmeisterinnen und Sportmeister des Jahres 2025 auszuzeichnen. Dazu gehörten auch die jüngsten Sportlerinnen und Sportler, die das Sportabzeichen absolviert hatten ebenso wie die, die das Sportabzeichen 15 Mal oder häufiger abgelegt haben.

Dass die Sportlerinnen und Sportler im Vordergrund standen, wurde auch durch den gestrafften Ablauf deutlich. Die Ansprachen fielen allesamt kürzer aus und die Ehrungen wurden vereinfacht, indem zur Gratulation die Geschenke überreicht wurden, während die Urkunden gesammelt an die jeweiligen Vereine und Schulen gingen. Dazu erfolgte die Begrüßung der Ehrengäste, darunter die des Beauftragten für Sport, Gerhard Wagner, der Gäste aus dem Stadtrat sowie der befreundeten Sportpartnerinnen und Sportpartner aus den Nachbarstädten Bexbach, Neunkirchen und Zweibrücken, u. a. mit Bürgermeister Christian Prech und Oberbürgermeister Dr. Marold Wosnitza, während sich ergebender Lücken oder bei Umbaupausen.

Oberbürgermeister Michael Forster lobte die Arbeit des SfS für die Mitgliedsvereine sowie die gute Partnerschaft mit der Stadtverwaltung. Besonders bedankte er sich bei den Trainerinnen und Trainern, Betreuerinnen und Betreuern sowie den Eltern für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Sport. Ein weiterer Dank des OB ging an die Sponsoren für die Unterstützung der Vereine und der Sportlerehrung. Schon die große Zahl der Ehrungen zeige, wie erfolgreich die Vereine in Homburg seien, sagte Michael Forster. Weiter betonte der Oberbürgermeister die große Bedeutung des Sports für die Gesellschaft und wies darauf hin, dass die Stadt dank der Zustimmung des Stadtrats viel Geld für die Vereine bereitstelle.
Wie Stephan Heß dankte auch der OB der bisherigen Vorsitzenden des SfS, Astrid Bonaventura, für ihren besonderen Einsatz in der Zeit von 2008 bis 2025. Auch gab Michael Forster einen Ausblick auf die Special Olympics in diesem Sommer.

In mehreren Blöcken, zunächst gemeinsam mit Oberbürgermeister Michael Forster, dann mit dem Beigeordneten Philipp Scheidweiler, ehrte der Vorstand des SfS die überregionalen Sportmeisterinnen und Sportmeister aus insgesamt 18 Vereinen und von drei Schulen für ihre besonderen Leistungen. Philipp Scheidweiler stellte sich kurz vor und ging darauf ein, dass er als Dezernent auch für den Bereich Soziales zuständig sei. Er sagte, dass es gerade hier auch darauf ankomme, zusammen zu stehen – und genau das passiere in den Vereinen.

Christian Weber, der Chef der Karlsberg Brauerei, übernahm die Verleihung der beiden Ehrenamtspreise für außergewöhnliche Verdienste in den Vereinen. Preisträger für das Jahr 2025 sind der 16jährige Fabian Müller von der Modellfluggruppe Erbach und Klaus Janik vom Pfälzer Waldverein Homburg-Erbach. Christian Weber führte die besonderen Verdienste der beiden Preisträger anschaulich aus. So setzt sich Fabian Müller besonders für junge Menschen ein und trägt seine Begeisterung und Leidenschaft für den Modellflugsport über Grenzen hinweg. Zudem sorgt er bei seinen überregionalen und internationalen Teilnahmen stets kreativ für eine Vernetzung der Sportfreunde.

Klaus Janik ist bereits seit 48 Mitglied des Pfälzer Waldvereins Homburg-Erbach und hat hier schon nahezu alle Funktionen wahrgenommen. Außerdem ist er nicht nur der fleißigste Wanderer im Verein, sondern ein äußerst freundliches, hilfsbereites und kameradschaftliches Organisationstalent, das auch eine Nordic Walking- und eine Mountainbike-Gruppe aufgebaut hat.

Yvonne Handschuher, die Abteilungsleiterin Unternehmenskommunikation und Marketing der Stadtwerke Homburg, ehrte auch im Namen von Geschäftsführer Frank Barbian die jüngsten Sportlerinnen und Sportler, die das Sportabzeichen absolviert haben, sowie die besonders erfolgreichen Träger des Sportabzeichens. Ebenso ehrte sie mit Rebecca Adam vom Schwimmclub Homburg die Nachwuchssportlerin des Jahres. Rebecca Adam konnte nicht nur zahlreiche Erfolge im Schwimmen, darunter den 3. Platz bei der Jugend-Europameisterschaft, sondern auch im Triathlon erzielen.

Eine weitere Auszeichnung übergab Yvonne Handschuher, die auf die Bedeutung des Nachwuchses in Familien, Betrieben und in den Sportvereinen hinwies, an die zehnjährige Aurelie Lehmann vom Hundesportzentrum Homburg-Kirrberg, die sich auch gegen 18jährige Mitbewerberinnen durchsetzen konnte.

Eine besondere Ehrung von Christoph Palm von der Bank 1 Saar erhielten die Sportlerin, der Sportler und die Mannschaft des Jahres. Sportlerin des Jahres wurde nicht zum ersten Mal Christine Ecker von der LC DJK Erbach. Sie belegte 2025 neben weiteren Erfolgen auf deutscher und europäischer Ebene den 1. Platz bei der Weltmeisterschaft im Diskus in der Altersklasse W 60.

Als Sportler des Jahres wurde wie im vergangenen Jahr der Leichtathlet und Triathlet Yves Becker von der LC DJK Erbach ausgezeichnet. Er wurde 2025 nicht nur Saarlandmeister im Triathlon in der AK 30, sondern auch Zweiter bei der Deutschen Meisterschaft im Duathlon in der AK 30 und Dritter bei der Weltmeisterschaft in der gleichen Disziplin.

Mannschaft des Jahres 2025 wurde die 1. Handballmannschaft des TV Homburg, die im vergangenen Jahr den Aufstieg in die 3. Bundesliga geschafft hat.

Zwischen den Auszeichnungen ging Thomas Höchst, er ist Beauftragter der Stadt für Inklusion und in das Organisationsteam für die Special Olympics eingebunden, auf diese Großveranstaltung näher ein. Er beschrieb die Besonderheiten dieses Events, das vom 15. bis 20. Juni begangen wird, und lud alle Sportlerinnen und Sportler ein, sich daran zu beteiligen.

Da Homburg die Judowettkämpfe im Sportzentrum Erbach ausrichte, zudem Host Town sei und am 13. Juni ein Fest der Inklusion veranstalten werde, appellierte Thomas Höchst an die Vereine, mitzumachen und dafür zu sorgen, dass nicht nur die Athletinnen und Athleten der Special Olympics, sondern auch die akkreditierten Betreuerinnen und Betreuer eine schöne Zeit in Homburg erleben können. Er bat darum, in den Vereinen dafür zu werben, sich als freiwillige Helferinnen und Helfer, sogenannte Volunteers, für die Special Olympics zu melden.

Ein weiteres Präsent von der Dr. Theiss Naturwaren GmbH erhielten zum Abschluss die 15 Sportlerinnen und Sportler, die im vergangen Jahr einen deutschen Meistertitel oder einen der vorderen Plätze bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft erzielt haben.

Für sehenswerte und spektakuläre Auftritte neben den Ehrungen sorgten die Cheerleader der ShamRocks sowie der 1. Voltigierclub Homburg. Beide Gruppe, die jeweils aus Mädchen und jungen Frauen bestanden, erhielten großen Beifall für ihre gekonnten Vorführungen.

Die Handballer des TV Homburg wurden von Christoph Palm von der Bank 1 Saar (etwas versteckt in der Mitte hinter Christine Ecker) und dem SfS-Vorsitzende Stephan Heß als Mannschaft des Jahres ausgezeichnet. In der Mitte stehen der Sportler und die Sportlerin des Jahres, Yves Becker und Christine Ecker, die ebenfalls von der Bank 1 Saar Preise erhielten.

Yvonne Handschuher von den Stadtwerken Homburg, der Vorsitzende des SfS, Stephan Heß (v. l.), zeichnen mit Katharina Wollny aus dem Vorstand des SfS (r.), die erfolgreiche Rebecca Adam aus.

Der Vorsitzende des SfS, Stephan Heß (l.), und Karlsberg-Chef Christian Weber (r.) zeichneten Fabian Müller und Klaus Janik mit dem Ehrenamtspreis aus.

  Veröffentlicht am: 29.01.2026 | Drucken