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Rückepferde waren in Homburg im Einsatz - Slash und Vulkan leisteten ganze Arbeit

Was ist eigentlich der Vorteil von Pferdeeinsatz in der modernen Forstwirtschaft?

Wenn man Ernst Winkmann diese Frage stellt, kommen zahlreiche Argumente wie aus der Pistole geschossen. Er und sein Sohn Stefan waren vor kurzem mit den Kaltblütern Slash und Vulkan in der Guldenschlucht und dem etwa 13 Hektar großen Einöder Dick- und Hungerberg hinter den Aussiedlerhöfen im Rahmen einer Durchforstungsmaßnahme im Einsatz. Diese wird alle paar Jahre notwendig, da die Bäume sehr dicht stehen und sich so gegenseitig Licht wegnehmen.

Früher war der Einsatz der so genannten Rückepferde, die die Stämme schonend zum nächsten Weg ziehen, Usus, später wurde diese Arbeit meist durch Maschinen ersetzt.

2011 hat sich Ernst Winkmann in Brenschelbach selbstständig gemacht. Die Nachfrage steigt. Er hat insgesamt drei Pferde, mit denen er bei Wind und Wetter im Einsatz ist - auch ein Vorteil gegenüber der Maschinen. Die Pferde kommen bei jedem Wetter zurecht, gehen schonend mit dem Boden und den umliegenden Bäumen um und haben auch keine Probleme mit Steilhängen oder ähnlichen Gelände-Gegebenheiten. Nach ein bis zwei Jahren Ausbildung sind die Pferde bereit und bewahrten auch in Einöd stets die Ruhe, selbst wenn die Kettensäge direkt hinter ihnen losratterte.

Sebastian Dawo, der verantwortlich für das Forstgebiet Blieskastel und Homburg ist, kannte das „Dream-Team“ bereits vor ihrem allerersten „Besuch“ in Homburg. In Blieskastel und der Region wird der Waldeinsatz mit Rückepferd immer populärer. „Wir haben in Einöd einen sensiblen Standort, auf dem mithilfe der Pferde bodenschonend gerodet werden kann. Der Einsatz hat sich bereits bewährt und die Arbeit geht wahnsinnig schnell“, so Dawo.

Den 800 bzw. 900 Kilogramm schweren Kaltblütern macht die Arbeit Spaß und zwischendurch kramt Ernst Winkmann auch immer mal einen Apfel aus der Tasche, den Vulkan und Slash sich bei ihrer Arbeit redlich verdienen.

Veröffentlicht am: 28.11.2018 | Drucken