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Wie wird die Stadt Homburg in Zukunft heizen – und wie kann die Wärmeversorgung klimafreundlich, bezahlbar und verlässlich gestaltet werden? Mit diesen zentralen Fragen beschäftigt sich die Stadt aktuell im Rahmen ihrer kommunalen Wärmeplanung. Nach intensiver Analyse- und Planungsarbeit wurden nun die vorläufigen Ergebnisse der Wärmeplanung im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt – verbunden mit einem klaren Ziel: Transparenz schaffen und die Bevölkerung aktiv einbinden.
Bürgermeister Manfred Rippel begrüßte die Anwesenden im Rathaus und machte die Bedeutung des Themas deutlich: „Es freut mich sehr, dass Sie heute gekommen sind – denn das Thema, über das wir heute sprechen, geht uns alle ganz unmittelbar an: unsere Energieversorgung, unsere Lebensqualität und die Zukunft unserer Stadt.“
Der Startschuss für die kommunale Wärmeplanung fiel bereits im Februar vergangenen Jahres, als Oberbürgermeister Michael Forster gemeinsam mit Frank Barbian, Geschäftsführer der Stadtwerke Homburg, den Vertrag offiziell unterzeichnete. Seitdem arbeitet die Stadtverwaltung Homburg gemeinsam mit den Stadtwerken und unterstützt durch die greenventory GmbH daran, eine langfristige Strategie für eine treibhausgasneutrale Wärmeversorgung zu entwickeln – mit dem Ziel, diese bis spätestens 2045 zu erreichen.
Der Bürgermeister betonte, dass die kommunale Wärmeplanung konkrete Antworten auf eine der drängendsten Fragen unserer Zeit liefere. „Die kommunale Wärmeplanung ist kein abstraktes Konzept – sie betrifft uns alle ganz konkret und beschreibt sehr genau, wie wir in Zukunft heizen, wie wir Energie nutzen und wie wir als Stadt unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten können.“ Klimaschutz sei dabei eine zentrale Aufgabe: „Es geht um nicht weniger als den Erhalt unserer Lebensgrundlagen und unserer Lebensqualität – auch hier vor Ort in Homburg.“
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Ergebnisse der bisherigen Planungen. Seit Projektbeginn wurden umfangreiche Daten erhoben, zusammengeführt und ausgewertet. Darauf aufbauend entwickelten die Projektpartner Szenarien für die zukünftige Wärmeversorgung, definierten Maßnahmen und erarbeiteten Vorschläge für mögliche Wärmeversorgungsgebiete.
Für den Geschäftsführer der Stadtwerke, Frank Barbian, ist die kommunale Wärmeplanung ein entscheidender erster Schritt: Ziel sei es, den aktuellen und zukünftigen Wärmebedarf genau zu verstehen und darauf aufbauend Lösungen zu entwickeln, die langfristig klimaneutral funktionieren. Die vorgestellten Szenarien zeigten auf, welche Entwicklungen möglich seien – bildeten jedoch noch keine endgültigen Festlegungen. Genau darauf wies die Stadt ausdrücklich hin: Bei den präsentierten Ergebnissen handelt es sich um ein mögliches Versorgungsszenario, das sich weiterentwickeln kann – etwa durch veränderte Nachfrage oder neue technische Möglichkeiten. Umso wichtiger sei die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.
Unterstützt wurde die Veranstaltung durch zahlreiche Fachleute: Johannes Jakobs vom Büro greenventory GmbH aus Freiburg, Dr. Sarah Olbrich, die die Moderation des Abends übernahm, sowie Frank Barbian, Geschäftsführer der Stadtwerke Homburg, und die Projektverantwortlichen Rouven Homberg und Timo Römer. Ebenfalls anwesend waren Dipl.-Ing. Matthias Lutter von der Verbraucherzentrale Saarland sowie Andrea Lippmann aus der Stabstelle Umwelt und Klima der Stadt Homburg.
Im Rahmen der Veranstaltung konnten die Bürgerinnen und Bürger zudem ihre Fragen direkt an die Fachleute richten und ihre Anmerkungen zu den Plänen einbringen. Dieser Austausch bildete einen wichtigen Auftakt für die nun gestartete Offenlage des Wärmeplans: Der Entwurf kann online sowie im 4. Stock des Rathauses bis 3. Mai eingesehen werden. Stellungnahmen und Anmerkungen können ebenfalls bis zum 3. Mai per E-Mail an klimaschutz@homburg.de eingereicht werden. Weitere Informationen sowie ein ausführlicher Fragen-und-Antworten-Katalog stehen auf der Website der Stadt Homburg zur Verfügung (www.homburg.de unter der Rubrik: Leben in Homburg → Umwelt und Klima → Kommunale Wärmeplanung).
Bürgermeister Manfred Rippel hob die Bedeutung des Engagements der Bürgerinnen und Bürger hervor: „Die Wärmewende gelingt nicht allein. Sie gelingt nur gemeinsam – mit Ihnen allen. Ihre Beteiligung heute und auch in Zukunft ist deshalb von entscheidender Bedeutung.“
Bürgermeister Manfred Rippel betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung der kommunalen Wärmeplanung für die Zukunft der Stadt Homburg.
Fotos: Julie Jager/Stadtverwaltung
Offene Fragerunde an: (v. l. n. r.) Johannes Jacobs (greenventory GmbH), Matthias Lutter (Energieberater Verbraucherzentrale Saarland), Rouven Homberg (Fachbereichsleiter Energiedienstleistungen Stadtwerke Homburg GmbH), Andrea Lippmann (Klimaschutzmanagerin Stadt Homburg), Bürgermeister Manfred Rippel, Frank Barbian (Geschäftsführer Stadtwerke Homburg GmbH) und Dr. Sarah Olbrich (greenventory GmbH).
