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Freundschaftsfest im Haus der Begegnung: Beigeordneter Philipp Scheidweiler würdigte die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements im Mehrgenerationenhaus Homburg

Musik, kreative Ideen und viele Menschen, die sich austauschen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen: Beim Freundschaftsfest im Haus der Begegnung in Erbach stand die gewachsene Zusammenarbeit der Mehrgenerationenhäuser Homburg und Zweibrücken im Mittelpunkt. Neben dem hauptamtlichen Beigeordneten der Stadt Homburg, Philipp Scheidweiler, waren auch Landrat Frank John, Erbachs Ortsvorsteher Markus Uhl sowie Salvatore Frasca, Direktor der AWO Familie, vor Ort und würdigten in ihren Grußworten die Arbeit der Einrichtung und das Engagement der vielen Beteiligten.

Auch Scheidweiler machte dabei deutlich, welchen Stellenwert das Haus für den Stadtteil und die gesamte Stadt hat: „Wenn man hierherkommt, merkt man schnell: Die Hütte ist voll. Und das nicht nur bei besonderen Veranstaltungen, sondern eigentlich immer wieder. Das zeigt, welchen Stellenwert dieses Haus für die Menschen hier hat.“

Für den Beigeordneten ist die Einrichtung längst ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Erbach und darüber hinaus. „Das Haus der Begegnung ist eine ganz wichtige Institution für Erbach und für die Stadt Homburg. Es ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, miteinander ins Gespräch kommen und Gemeinschaft erleben können.“ Gerade weil es nicht überall ausreichend solche Treffpunkte gebe, sei dieses Angebot besonders wertvoll.

Dabei richtete Scheidweiler den Blick auch auf die Menschen, die dafür sorgen, dass das Haus so lebendig ist. Besonders Patricia Delu hob er hervor: „Frau Delu ist aus dem Haus der Begegnung nicht wegzudenken. Bei ihr laufen viele Fäden zusammen, sie ist im Stadtteil hervorragend vernetzt und schafft es gemeinsam mit einem großen Team an Ehrenamtlichen immer wieder, hier Leben in die Bude zu bringen.“

Sein Dank galt deshalb Patricia Delu ebenso wie der AWO als Träger, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den zahlreichen Ehrenamtlichen. „Was hier geleistet wird, ist nicht selbstverständlich. Gerade in einer Zeit, in der ehrenamtliches Engagement vielerorts schwieriger wird, sind Menschen, die sich für andere einsetzen und Verantwortung übernehmen, besonders wichtig. Dafür möchte ich allen, die sich hier engagieren, ausdrücklich Danke sagen.“

Auch die Stadt Homburg stehe hinter dem Haus der Begegnung. „Wir als Stadt Homburg unterstützen dieses Haus sehr gerne, weil wir sehen, was hier geleistet wird und wie wichtig dieser Ort für Erbach ist. Und wir wissen auch, was fehlen würde, wenn es diesen Treffpunkt nicht mehr gäbe“, betonte Scheidweiler. Deshalb werde die Stadt auch künftig alles daransetzen, die Arbeit des Hauses zu unterstützen und gemeinsam mit der AWO gute Rahmenbedingungen für die weitere Arbeit zu schaffen. Als kleines Dankeschön für diese Unterstützung überreichte Patricia Delu dem Beigeordneten ein selbst gefertigtes Geschenk mit dem Logo des Mehrgenerationenhauses.

Wie vielfältig das Leben im Mehrgenerationenhaus ist, zeigte sich auch beim Freundschaftsfest selbst. Im Mittelpunkt stand die gewachsene Verbindung zwischen den Einrichtungen in Homburg und Zweibrücken. In den vergangenen Monaten waren zahlreiche kreative Projekte entstanden, bei denen Kinder, Seniorinnen und Senioren miteinander aktiv wurden. Für die Geschenkübergabe hatten beide Seiten besondere Beiträge vorbereitet.

Das Homburger Mehrgenerationenhaus präsentierte ein selbst gestaltetes Puppenhaus, das als kleines Abbild der Einrichtung entstand und an dem verschiedene Gruppen mitgewirkt hatten. Räume wurden gestaltet, der Garten des Mehrgenerationenhauses nachgebildet und viele kleine Details beigesteuert. Aus Zweibrücken kamen ebenfalls kreative Arbeiten sowie Brezeln in Form des Mehrgenerationenhaus-Logos aus einer Inklusionsbäckerei und ein selbst gestaltetes Bild mit einem eigens verzierten Rahmen aus Stickarbeit.

Patricia Delu machte in diesem Zusammenhang auch auf die Bedeutung der Bundesförderung für die Mehrgenerationenhäuser aufmerksam. Seit 2007 werden die Einrichtungen im Rahmen des Bundesprogramms gefördert. „Wir sind auf diese Förderung angewiesen und deshalb ist es umso wichtiger, zu zeigen, was in den Mehrgenerationenhäusern passiert und wie viel dort bewegt wird“, machte Delu deutlich. Neue Projekte und Kooperationen wie die zwischen Homburg und Zweibrücken seien dabei eine wichtige Möglichkeit, die vielfältigen Angebote sichtbar zu machen und zugleich neue Menschen dafür zu begeistern.

Gerade der Austausch zwischen den beiden Standorten zeige, wie viel entstehen könne, wenn unterschiedliche Generationen und Ideen zusammengebracht würden. Gleichzeitig soll die Aktion über Homburg und Zweibrücken hinaus Aufmerksamkeit bekommen: Die Arbeiten aus beiden Städten sollen im kommenden Frühjahr gemeinsam mit Beiträgen weiterer Mehrgenerationenhäuser bei einer Bundesausstellung in Berlin präsentiert werden.

Auch für Scheidweiler zeigt sich darin, was die Einrichtung auszeichnet. Neben dem Miteinander und dem ehrenamtlichen Einsatz lobte er insbesondere die Vielfalt der Angebote und das breite Engagement des Teams: „Hier wird ein Angebot auf die Beine gestellt, bei dem für ganz unterschiedliche Menschen etwas dabei ist. Es geht um gemeinsame Aktivitäten, um Austausch und darum, dass sich Menschen mit ihren Fähigkeiten und Ideen einbringen können. Genau das macht das Haus der Begegnung so wertvoll.“

(v. l. n. r.) Salvatore Frasca, Direktor der AWO Familie, Patricia Delu und der hauptamtliche Beigeordnete der Stadt Homburg, Philipp Scheidweiler, beim Freundschaftsfest im Haus der Begegnung.

Der hauptamtliche Beigeordnete Philipp Scheidweiler würdigt in seiner Ansprache die Bedeutung des Hauses der Begegnung für Erbach und die Stadt Homburg sowie das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen.

Als kleines Dankeschön für die Unterstützung der Stadt Homburg überreicht Patricia Delu dem hauptamtlichen Beigeordneten Philipp Scheidweiler ein selbst gefertigtes Geschenk mit dem Logo des Mehrgenerationenhauses.

Die Mehrgenerationenhäuser Homburg und Zweibrücken überreichen sich gemeinsam gestaltete Geschenke.

Die Mehrgenerationenhäuser Homburg und Zweibrücken überreichen sich gemeinsam gestaltete Geschenke.

  Veröffentlicht am: 02.10.2026 | Drucken