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Pressemitteilungen

Feuerwehr bekämpft 8.500 qm Böschungsbrand (30.07.2026)

Ein vorbeifahrender Zug hat durch Funkenflug einen großflächigen Böschungsbrand entlang der Bahnstrecke zwischen Kirkel und Limbach ausgelöst. Rund 8.500 Quadratmeter Grünstreifen gerieten dabei in Brand, was zu einer weithin sichtbaren, massiven Rauchentwicklung führte.

Durch Notrufe von der nahegelegenen Autobahn A8, rückten zunächst die Kräfte der Feuerwehr Zweibrücken und Wattweiler aus. Da auf der Autobahn selbst kein Brand festzustellen war, folgten die Einsatzkräfte der Rauchwolke und trafen an der Einsatzstelle ein. Außerhalb ihres eigentlichen Zuständigkeitsbereichs werden sofort die ersten Löschmaßnahmen eingeleitet.

Vor Ort brannte ein etwa 15 Meter breiter Grünstreifen zwischen der Bahnstrecke und einer Landstraße auf mehreren hundert Metern Länge. Aufgrund der raschen Ausbreitung wurden umgehend weitere Kräfte nachalarmiert. Um die Löscharbeiten sicher durchzuführen und wegen der dichten Rauchentwicklung mussten sowohl die angrenzende Landstraße als auch die Bahnstrecke voll gesperrt werden.

Erheblicher Schaden an Bahninfrastruktur

Durch die enorme Hitzeentwicklung entstand im Bereich der Gleise erheblicher Sachschaden: Kabelführungen und Versorgungsleitungen verschmorten vollkommen. Techniker der Deutschen Bahn sowie die Polizei waren vor Ort, um Schäden aufzunehmen, Reparaturen einzuleiten und Absperrungen auf der Straße durchzuführen.

Während der Löscharbeiten konnte eine unverletzte Blindschleiche aus den Flammen gerettet und in ein sicheres Areal umgesiedelt werden.

Erfolgreicher Einsatz ohne Verletzte

Trotz der hohen Temperaturen und der körperlich strapazierenden Arbeit kam keine der eingesetzten Einsatzkräfte zu Schaden. Nach den zeitintensiven Lösch-, Aufräum- und Reinigungsarbeiten an Geräten und Kleidung konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.

Die Feuerwehr Homburg bedankt sich ausdrücklich bei den Kameradinnen und Kameraden aus Zweibrücken und Wattweiler für die schnelle, nahtlose und tatkräftige Unterstützung über die Stadt- und Landesgrenzen hinweg.

Fotos: Feuerwehr Homburg

Anhaltende Trockenheit erhöht Brandgefahr: Stadt und Feuerwehr bitten um besondere Aufmerksamkeit
Bei Rauchentwicklung oder Brandverdacht gilt: Sofort die 112 wählen

(vom 31. Juli 2026)

Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen erhöhen auch in Homburg das Risiko von Wald- und Vegetationsbränden. Vor diesem Hintergrund appellieren die Stadt Homburg und die Feuerwehr Homburg an die Bevölkerung, durch umsichtiges Verhalten dazu beizutragen, Brände zu verhindern und Gefahren frühzeitig zu melden.

 

In den vergangenen Tagen waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr mehrfach bei Bränden und Hilfeleistungen in Homburg sowie zur Unterstützung in der Region im Einsatz. Oberbürgermeister Michael Forster bedankt sich ausdrücklich für dieses Engagement: „Die vergangenen Tage haben erneut gezeigt, wie wichtig eine leistungsfähige Feuerwehr und der Einsatz der vielen ehrenamtlichen Kräfte sind. Mein herzlicher Dank gilt allen Feuerwehrangehörigen, die rund um die Uhr im Einsatz waren und sind – sowohl bei Einsätzen in Homburg als auch bei Unterstützungsleistungen in der Region. Dieses Engagement verdient große Anerkennung und unseren Respekt.“

 

Gleichzeitig weisen Stadt und Feuerwehr darauf hin, dass viele Wald- und Vegetationsbrände durch menschliches Fehlverhalten verursacht werden und oftmals vermeidbar wären. Schon einfache Vorsichtsmaßnahmen können dazu beitragen, Risiken deutlich zu reduzieren. So sollten insbesondere in Waldnähe keine Zigarettenkippen weggeworfen und kein offenes Feuer entzündet werden. Auch Glasflaschen oder Glasscherben sollten nicht in der Natur zurückgelassen werden. Fahrzeuge sollten nicht auf trockenem Gras abgestellt und Zufahrtswege zu Waldgebieten stets freigehalten werden. Beim Grillen in öffentlichen Anlagen ist besondere Vorsicht geboten. Auf Friedhöfen wird zudem darum gebeten, beim Umgang mit Grablichtern und Kerzen aufmerksam zu sein und mögliche Brandgefahren zu berücksichtigen.

 

Besonders wichtig ist nach Angaben der Feuerwehr das richtige Verhalten im Verdachtsfall. Wer Rauchentwicklung oder einen Brand bemerkt, sollte unverzüglich die Notrufnummer 112 wählen. Nur so können die Einsatzkräfte ohne Zeitverlust alarmiert und dadurch wertvolle Zeit gewonnen werden.

 

„Neben der hervorragenden Arbeit unserer Einsatzkräfte kann auch jede Bürgerin und jeder Bürger einen wichtigen Beitrag leisten“, betont Oberbürgermeister Forster. „Mit Aufmerksamkeit, Rücksicht und einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt helfen wir gemeinsam dabei, Brände zu vermeiden und Menschen, Tiere sowie unsere Natur zu schützen.“

 

Weiterführende Informationen und praktische Verhaltenstipps enthält die von der Feuerwehr Homburg veröffentlichte Broschüre „Hinweise bei Wald- und Vegetationsbränden“. Darin finden sich Empfehlungen zur Brandvermeidung sowie wichtige Hinweise für den Ernstfall. Die Broschüre steht auf der Internetseite der Stadt unter www.homburg.de, Rubrik: Rathaus – Feuerwehr zur Verfügung.

Feuerwehr Homburg unterstützt bei Großbrand in Entsorgungsbetrieb in Neunkirchen (30.07.2026)

Ein Großbrand in einem Entsorgungsbetrieb in Neunkirchen/Wellesweiler hat am gestrigen Nachmittag zahlreiche Rettungskräfte gefordert. Hohe Sommertemperaturen, die extreme Trockenheit der umliegenden Vegetation und die anfänglich hohe Gefahr einer Brandausbreitung – auch auf angrenzende Wohngebäude – machten das Auslösen eines Großalarms erforderlich. Neben zahlreichen Einsatzkräften aus dem Landkreis Neunkirchen und der Nachbarstadt Bexbach war auch die Feuerwehr Homburg mit Spezialfahrzeugen vor Ort im Einsatz.

Zur Sicherstellung der Löchwasserversorgung transportierten ein Tankwagen sowie ein Wasserfass der Homburger Wehr über 20.000 Liter Löschwasser an die Einsatzstelle. Damit konnte unter anderem die Wasserversorgung eines Tanklöschfahrzeugs der Feuerwehr Bexbach gewährleistet werden.

Auch in den späten Nachtstunden war die Unterstützung aus Homburg erneut gefordert: Ein Wechselladerfahrzeug kam bei den zeit- und kräfteintensiven Löscharbeiten zum Einsatz, um Container aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich zu ziehen. Der Inhalt der Behälter wurde anschließend mithilfe eines Baggers des Technischen Hilfswerks (THW) verteilt und schrittweise abgelöscht.

 

Ein Einsatz dieser Größenordnung kann niemals durch die örtlichen Kräfte alleine bewältigt werden – die nachbarschaftliche Unterstützung über Kreis- und Stadtgrenzen hinweg ist in solchen Lagen eine Selbstverständlichkeit.

Fotos: Feuerwehr Homburg